GALION fängt in seinen collagierten Bildern das verbindende Gefühl der Sehnsucht ein – jenes menschliche Dilemma, nie ganz im Moment sein zu können. Wir hängen zwischen Vergangenheit und Zukunft und projizieren das eine ständig ins andere. Aber eben diese Sehnsucht ist auch der zielgerichtete Blick auf einen Horizont: eine innere Richtung, die uns als Menschen verbindet und ausmacht.
Die digitale Collage bedient sich Fotografien aus alten Magazinen – und Videoschnipseln aus Filmbändern unserer eigenen Großeltern. Diese persönlichen Fragmente vermischen sich mit Bildern aus aller Welt zu einer wilden Vision: stürmische Bilder im Tanz zu feurigen Klanglandschaften, in einem atmosphärischen Bilderspiel des ständigen Entdeckens.
Nur wenige Elemente sind tatsächlich in Bewegung. Die Rhythmik ergibt sich erst durch das Auftauchen und Verschwinden der Bilder – ein Atemrhythmus, der Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen lässt.
Ein Film von:
Benjamin & Elisabeth Geyer
Musik:
Benshi, Maryroadrecords
GEFÖRDERT DURCH:
die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH im Rahmen von Neustart Kultur mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
besonderen Dank an:
Ana-Maria Vallejo Cuartas, Opa Walther Schmitt, Familie Schmitt & Geyer